K.B. Halle gewinnt den Europäischen Stahlpreis 2019

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Give Steel hat in enger Zusammenarbeit mit Bauherrn, Bauunternehmer und Architekt eine Stahlkonstruktion geliefert, die in die Geschichte eingehen wird. Die Stahlkonstruktion der K.B Halle ist ganz außergewöhnlich.

 

Die Stahlkonstruktion errang den Europäischen Stahlpreis 2019 Award of Merit” für den kreativen und außergewöhnlichen Einsatz von Stahl beim Wiederaufbau des zur Ikone gewordenen Gebäudes in Kopenhagen. Die Fachjury des European Convention for Constructional Steelwork (ECCS) hebt hauptsächlich die Einfachheit der Halle hervor. Eine Halle, bei der die Stahlbögen Betonelemente stützen und Bestandteile von Dach- und Deckenkonstruktion sind. Das ermöglicht große stützenfreie Spannweiten und ergibt große Robustheit.

Give Steel hat insgesamt 700 t Stahl zu dem Projekt geliefert, wovon 250 t die fünf Hauptbögen mit je 50 t und einer Spannweite von fast 50 m ausmachen. Die Hauptbögen tragen ein Betondach, das dem Bau seinen einzigartigen Charakter verleiht. Die Bogenform sorgt für die bei Konzerten in einer dicht bewohnten Umgebung erforderliche Schalldämpfung und trägt zuverlässig das Gewicht des Dachs, das den überwiegenden Teil der Last darstellt. Neben dem Hauptstahl hat Give Steel Geländer und Stahltreppen für den Innenbereich des Gebäudes geliefert.

Christian Hjort, der Projektverantwortliche bei Give Steel, berichtet zum Projekt:


”Konstruktionsmäßig interessant, da es in Ausführungsklasse 4 errichtet werden sollte, wobei die höchsten Anforderungen an die Durchführung und die Kontrolldokumentation gestellt wurden. Die Hauptschwierigkeit war die Optimierung einzelne Designelemente, um den Wunsch des Generalunternehmers nach schneller Ausführung zu erfüllen. Das lösten wir mit der vertikalen Montage der großen, 50 Tonnen schweren Bögen und der Entwicklung eines Stützsystems, durch das die Stahl- und Betonkonstruktionen gleichzeitig errichtet werden konnten. Das Projekt war in jeder Hinsicht anspruchsvoll, aber die Lösungen für unvorhergesehene Anforderungen wurden gemeinsam gefunden.

Die größte Herausforderung war die Zeit. Die Lösung, die wir für die Verstrebung und Unterstützung der Hauptbögen fanden, ermöglichte eine zügige Produktion auf der Baustelle. So konnte fast während der gesamten Errichtungszeit des Rohbaus gleichzeitig mit Stahl und Beton gearbeitet werden, obwohl der Bauplatz nicht unbedingt dazu geeignet war. Wir haben 7.000 Produktionsstunden, 800 Projektleiterstunden, 3.800 Montagestunden, 900 Stunden für Zeichnungen und Berechnungen mit ca. 700 Tonnen Stahl „gemischt“ – und das Ergebnis ist ein ikonisches Gebäude, auf das wir stolz sind...”

Eine moderne Bauikone

Das ursprüngliche Gebäude war ein Beispiel für die modernistische organisch-skulpturelle Bauhaus-Schule, mit der Le Corbusier, Arne Jacobsen und Jørn Utzon experimentierten. Damals, 1938, war die KB-Halle Europas größte private Sportanlage.

Die ursprüngliche K.B. Halle, die 2011 abbrannte, ist als neu interpretierte, zeitgemäße Ausführung wiedererstanden. Die neue Auslegung der Halle kommt durch die gerundete Form mit einem stützenfrei herausragenden 1. Stock, der so als schwebende Etage erscheint.

An diese Stahlkonstruktion werden hohe Anforderungen in Bezug auf Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Schwingungen gestellt. Beispielsweise kann die Stahlkonstruktion bis zu 50 t Ton- und Lichtanlagen im gesamten Saal tragen.

Wenn Sie Beratung zu einfachen oder komplizierten Stahlkonstruktionen suchen, fragen Sie uns einfach!